22.09.2017 Kashima-City

Wegen ungünstiger Wettervorhersagen für den südlichen Teil der Insel Kyûshû planten wir unser Programm mal wieder um und blieben im Norden. Der Yutoku Inari Schrein in Kashima war das neue Ziel. Dazu ging es mit dem Nahverkehr nach Hizen-Hama. Es wurden kurz Infos über Fahrtmöglichkeiten und Preise für die Fahrt zum Schrein eingeholt und dann entschieden wir uns für eine Fahrt mit dem Taxi. Einerseits dauerte es zu lange, bis der nächste Bus fuhr und andererseits war bei 4 Personen das Taxi nur unwesentlich teurer.
Am Zielort angekommen, erblickten wir eine sehr große Tempelanlage mit mehreren Gebäuden. Viele Gebäude erstrahlten in dem typischen rot für Inari Schreine. Hinter diesen Gebäuden ging es dann über Feldsteine aller Größen, die zu Treppenstufen angeordnet waren, hoch in den Wald zu einem kleinen Schrein. Der Ausblick belohnte aber für alle Mühen des Aufstiegs. Der Abstieg war noch mühsamer, da wegen eines kurzen Nieselregens die Steine sehr rutschig waren.
Nach dem Verlassen der Anlage ging es durch eine alte japanische Einkaufsstraße zu einer Busstation. Dem Charme der kleinen Teestuben und Restaurants konnten wir dann doch nicht widerstehen und legten in einem eine Pause ein. Die Speisekarte wurde kurz studiert. Sashimi vom regionalen Fisch hörte sich gut an und wurde bestellt. Zum Sashimi gab es statt der üblichen Sojasoße eine super leckere Miso-Senf-Vinaigrette dazu. Neugierig, wie wir einmal sind, wurde die Bedienung nach dem Namen des Fisches gefragt. Als dann raus kam, dass es sich um Koi-Karpfen handelt, waren wir doch erstaunt. Wer weiß, ob wir das Sashimi bestellt hätten, wenn wir vorher gewusst hätten, dass es sich um diese schönen Fische handelt. Aber es war wirklich sehr lecker.
Nach der Stärkung ging es mit dem Bus zurück zur Station. Für die Rückfahrt wurde ein kleiner Umweg über die Küstenstadt Karatsu gewählt, da es dort ein Schloß gibt. Raus aus dem Zug und auf zum Schloß. Aber wir hatten die Öffnungszeiten nicht beachtet und erreichten den Fuß des Schloßberges, der direkt nebem dem Meer lag, als das Schloß seine Tore bereits geschlossen hatte. Also kein Aufstieg, sondern Fotoshooting von unten. Danach ging es zurück nach Fukuoka. Wieder mal gab es zu essen, was im Wasser schwimmt und nicht schnell genug weg war.

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