Silvester – 31.12.2016

Es hieß Abschied nehmen von Hachinohe. Doch bevor es zurück nach Sendai ging, fuhren wir mit dem Zug in ein kleinen Küstenort. Schon die Fahrt direkt an der Küste lang war sehr ansehnlich. In Tanesashi verließen wir den Zug und liefen zur Küste.  Zum Baden war der Pazifische Ozean zu kalt,  von der gepriesenen Flora und Fauna war nichts zu sehen, denn es lag Schnee. Aber die ganze Anlage des Küstenstreifens lässt erahnen, wie schön es im Sommer hier sein wird. Die schroffen Felsformationen und die breite Wiese, unterbrochen von schmalen Bächen, ein feiner Sandstrand, ja die Natur bietet hier was.

Viel Zeit hatten wir nicht und schon ging es via Hachinohe nach Sendai. In das neue Hotel eingecheckt, ein bisschen ausgeruht und schon ging es zum Silvesteressen. Mit frischem Fisch, Fleisch und vielen Kleinigkeiten wurde das Jahr 2016 kulinarisch abgeschlossen. Gut gestärkt ging es dann zum japanischen Höhenpunkt – zum Jahreswechsel in den Tempel. In einer riesigen Schlange standen die Menschen an, um um Mitternacht reinzukommen und zu beten. Unser “Lotse” führte uns an der Schlange vorbei, hinter das Torgebäude. An einer der Schlangen vor den Gebetsglocken stellten wir uns an. Hierher kamen irgendwann die Leute aus der riesigen Schlange, wenn sie endlich das Torgebäude durchschritten haben. Punkt Mitternacht wurde die große Trommel geschlagen. Ein kurzer “Hurra”-Schrei, naja Schrei ist leicht übertrieben,  dann ging das Beten los und die vielen Gebetsglocken standen nicht mehr still. Auch wir machten mit. Hinterher werden die Glücksbringer aus dem alten Jahr verbrannt und sich neue zugelegt. Entlang des Weges standen viele kleine Buden,  die typische japanische Snacks anboten. Trotz des gerade begonnenen “Jahr des Hahns” gönnte ich mir ein Jakobsmuschel und eine Sake dazu.

Und bevor ich es vergesse, ich wünsche allen ein vor allem gesundes Jahr 2017, aber auch erfolgreiches, interessantes und schönes Jahr!

明けましておめでとうございます

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